Zum fünften Mal innerhalb der letzten Monate verschenken Dead Can Dance eine tolle Live-EP als Appetithappen zur anstehenden Welt-Tournee und zum im August erscheinenden neuen Album “Anastasis”. Die Tickets für die fünf deutschen Termine (1.10.12 Frankfurt; 3.10.12, Berlin; 5.10.12, Hamburg; 7.10.12, München; 8.10.12, Köln) sind komplett ausverkauft.

Auf Teil 5 der “Live Happenings” findet ihr die folgenden fünf Titel

  1. Black Sun
  2. Salem’s Lot
  3. Yulunga
  4. Severance
  5. Hymn For The Fallen

mit einer Spielzeit von insgesamt rund 29 Minuten (und damit bisher die umfangreichste “Live-Happenings”-Sammlung). Der Download kommt wie immer in bestmöglicher MP3-Qualität (320 kbps) daher und ist selbstverständlich wieder kostenlos … und wie alle Teile dieser tollen Live-Collection sehr, sehr, sehr, sehr gut.

Wie schon bei den vorangegangenen Teilen trennt euch nur eine eMail vom Download:
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#musicmondayWährend in Deutschland die Urheberrecht-Debatte durch die wutentbrannten Äußerungen von Element-of-Crime-Sänger Sven Regener (»Man pinkelt uns ins Gesicht!«) wieder voll entbrannt ist und die hinlänglich bekannten Argumente hin und her geschoben werden, hat sich längst abseits der Plattenfirmen eine alternative Kultur gebildet, die an neuen Wegen zum Vertrieb von Musik  arbeitet. In diesem Blog habe ich im Rahmen der “Kostenlos und sehr gut“-Artikel auf verschiedene alternative Vertriebskonzepte hingewiesen. Den folgenden Tipp erhielt ich übrigens von meinem guten Freund und Jazz-Experten Sebastian Bodden.

Rusconi - Revolution - CoverDas Schweizer Jazz-Trio Rusconi veröffentlichte seit 2004 regelmäßig im 2-Jahres-Rhythmus konventionelle CDs bei Plattenfirmen (ein Album erschien sogar beim Major Sony!). Mit dem neuen Album Revolution ist damit Schluss: Das Trio stellt seine Musik im Internet als Download kostenlos zur Verfügung (genauer gesagt bei der bewährten Plattform bandcamp.com, die die Musik in allen möglichen Formaten, von MP3 über AAC bis hin zu den verlustfreien Formaten FLAC und ALAC). Das Album wird auf Pay-what-you-want-Basis angeboten, d.h. der Hörer kann selbst entscheiden, ob und wie viel Geld er der Band für ihre Musik zukommen lassen will (und kann). Außerdem gibt es eine rare Vinyl-Ausgabe, die man bestellen kann (selbstverständlich ist ein Download gratis dabei); eine CD soll es exklusiv auf den Konzerten geben.
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Üblicherweise bleiben Videos in öffentlich-rechtlichen Mediatheken nicht sonderlich lange online (dem Medienstaatsvertrag sei Dank !#*@xxx!!), dieses Video soll angeblich ein halbes Jahr in der Arte-Mediathek online bleiben (hm… ich bleibe da skeptisch). Wer schlau ist, der guckt es sich lieber sofort an (oder sichert es auf Festplatte, dafür gibt es legale Programme): Die von mir verehrte Shara Worden alias My Brightest Diamond, live beim “Les femmes s’en mêlent”-Festival: Das komplette Konzert vom 6. April 2012 mit dem aktuellen Programm, eingespielt mit ihrem Schlagzeuger extraordinaire Brian Wolfe und einem französischen Kammer-Ensemble (David Haroutunian, Maud Gabilly, Pierre Charles, Julien Lair, Julie Huguet, Julien Chabod)-

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#musicmonday - Kostenlose Musiktipps (nicht nur) zum WochenstartZum vierten Mal innerhalb der letzten Monate verschenken Dead Can Dance eine tolle Live-EP als Appetithappen zur anstehenden Welt-Tournee. Die ist allerdings, was die deutschen Termine anbelangt (1.10.12 Frankfurt; 3.10.12, Berlin; 5.10.12, Hamburg; 7.10.12, München; 8.10.12, Köln) fast komplett ausverkauft (Karten gibt es noch für Frankfurt und Hamburg, Stand Ende März 2012).

Auf Teil 4 der “Live Happenings” findet ihr die vier Titel “I Can See Now”, “American Dreaming”, “Sanvean” und “Rakim”. Der Download kommt wie immer in bestmöglicher MP3-Qualität (320 kbps) daher und ist selbstverständlich wieder kostenlos … und wie alle Teile dieser tollen Live-Collection sehr, sehr, sehr, sehr gut.

Wie schon bei den vorangegangenen Teilen trennt euch nur eine eMail vom Download:
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#musicmondayUm ehrlich zu sein: Für mich klingen die meisten aktuellen Postrock/Shoegaze Bands gleich. Vielleicht liegt es ja daran, dass das Genre per definitionem nicht viele Varianten zulässt, aber mir fällt es schwer dort Interpreten, Alben und so etwas wie einen persönlichen Stil dingfest zu machen. Sobald der Krempel ordentlich produziert ist, verliert er in meinen Ohren jegliche Individualität. Das soll gar nicht abwertend gemeint sein: Ich lasse mich hin und wieder durchaus sehr gerne von diesen wuchtigen Klangwänden überrollen, nur – wenn sie vorüber sind, bleibt wenig davon bei mir hängen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Steely Dan - Aja (Cover)Steely Dan gehören, der eine oder andere meiner Leser weiß es, zu meinen Lieblingsbands. Ihre Mischung aus Rock, Pop, Funk, R&B und Jazz war in den Siebzigern eine ziemlich eigene Geschichte. Die sieben Studioalben der ersten und wichtigsten Bandphase von 1972-80 Can’t Buy A Thrill (1972), Countdown to Ecstasy (1973), Pretzel Logic (1974), Katy Lied (1975), The Royal Scam (1976), Aja (1977) und Gaucho (1980) gehören zu den besten (und bestproduzierten) Alben der Dekade und klingen auch heute noch absolut makellos. Und obwohl Steely Dan in gewisser Weise tief in der Musikkultur der 1970er Jahre verwurzelt waren, klingt ihre Musik absolut zeitlos, auch nach über 30 Jahren.

Unter diesen sieben großartigen Alben sticht das sechs Album Aja (gesprochen wie Englisch “Asia”) )noch einmal hervor. Sieben perfekte Songs, perfekt arrangiert und produziert, aufgenommen von einigen der besten Musiker, die damals aktiv waren (unter anderem Lee Ritenour, Larry Carlton, Steve Gadd, Jim Keltner und Wayne Shorter). Darf man so einen Geniestreich covern? Kann man das überhaupt auf eine vernünftige Art und Weise oder gibt man sich nicht automatisch der Lächerlichkeit und den wüsten Protesten der Fans preis?
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Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen verschenken Dead Can Dance eine Live-EP als Teaser zur anstehenden Welt-Tournee und als Appetithappen zum kommenden Album (!). Auf Teil 3 der “Live Happenings” hört ihr unter anderem eine schöne Live-Fassung eines ihrer bekanntesten Stücke ‘Saltarello’ und dem epischen ‘How Fortunate The Man With None’. Der Download kommt natürlich wieder in bestmöglicher MP3-Qualität (320 kbps) daher, und ist selbstverständlich wieder kostenlos … und wirklich wieder sehr, sehr, sehr, sehr gut.

Wieder trennt euch nur eine eMail trennt euch vom Download:

PS. Wer die Downloads der ersten beiden Teile der “Live Happenings” verpasst hat, kann das immer noch nachholen (was ich wirklich jedem sehr empfehlen möchte), s. Link zu meinen Artikel unten ↓.

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Wer den düster-bedrohlichen Progressive Rock italienischer Horrorsoundtracks (à la Goblin), pulsierenden Zeuhl (à la Magma) und die hypnotische elektronische Musik aus Deutschland (à la Popol Vuh) mag, der sollte unbedingt in die Musik der US-amerikanischen Truppe Ga’an hineinhören, deren erstes Album man kostenlos beim Free Music Archive herunterladen kann.

Die aus Chicago stammende Band um Sängerin Lindsay Powell und Drummer/Komponist Seth Sher veröffentlichte ihr Debüt ursprünglich als Cassette (!), die digale Ausgabe des immerhin 40 Minuten langen Albums versahen sie freundlicherweise mit einer freien CC-Lizenz und gaben die Dateien zum kostenlosen Download frei.

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Gestern startete bei uns in den Kinos David Finchers Verfilmung des ersten Romans der “Millenium-Trilogie” von Stieg Larsson (übrigens so ziemlich das Beste, was ich in den letzten Jahren an Krimis gelesen habe, falls es wirklich noch jemanden geben sollte, der die Trilogie nicht gelesen hat) “The Girl with the Dragon Tattoo” (dt. Film- und Buchtitel: “Verblendung”). Die Kritiken sind überraschenderweise sehr gut (gar nicht mal so selbstverständlich, wenn Hollywood sich europäische Roman-Vorlagen vorknöpft). Neben der düsteren Atmosphäre des Streifens und den guten Schauspielern wird expliziz der Soundtrack gelobt, für den sich niemand Geringeres als Trent Reznor, Frontmann der Nine Inch Nails, verantwortlich zeichnet.

Schon seit dem US-amerikanischen Filmstart kann man eine 6-Track-EP aus dem kompletten Soundtrack-Album kostenlos downloaden, als Teaser sozusagen und im Tausch gegen eine eMail (man landet in Reznors Mailingliste, aus der man sich sofort austragen kann, die aber immer wieder interessante kostenlose Musik vorstellt).

Hier geht es zum Download:

Hier noch ein Trailer zum Film:

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#musicmondaySo here I am once more in the playground of the … oh, Moment, das ist ein anderer Film. Also, hier bin ich wieder mit meiner beliebten, völlig unbekannten #musicmonday-Artikelreihe (nach Krankenhaus, Umzug, DSL-lose Zeit, Feiertagen), in der ich gerne persönliche Favoriten aus der weiten Welt der freien Musikszene vorstelle.
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